Sanierung Büro / Verwaltungsgebäude, Öffentliche Gebäude

Kornhaus, Freiberg

Erdwärmeprojekt in Sachsen, Deutschland

Die tiefste Erdwärmebohrung Sachsens: Für die Erdwärmeanlage, die das Kornhaus in Freiberg klimatisiert, wurde 205 Meter tief gebohrt. Das Heizkonzept sieht eine bivalente Anlage mit Erdwärmepumpen und Gasbrennwerttechnik vor.

Heizleistung

42 kW

Gesamtbohrmeter

2050 m

10 Sonden

à 205 m

Realisierung

2013

Objektart

Sanierung

Objekttyp

Büro / Verwaltungsgebäude, Öffentliche Gebäude

Bauherr

Unternehmen

Das 500 Jahre alte Kornhaus an der Freiberger Stadtmauer war im Mittelalter Teil der Verteidigungsanlagen. Der Speicherbau wurde in seiner langen Geschichte unterschiedlich genutzt. Nach seiner Sanierung bis 2015 findet nun die Stadtbibliothek in den oberen Etagen ein neues Domizil. Im Erdgeschoss entstanden Gewerberäume für weitere Mieter. Für die Beheizung des historischen Gebäudes kommt ein bivalentes System zum Einsatz, das sowohl auf eine Erdwärmeanlage als auch auf Gasbrennwerttechnik zurückgreift. Die Kühlung des Server-Raumes erfolgt ebenfalls über die Erdwärmesonden.

2013 ließ die geoENERGIE Konzept GmbH eine Pilotbohrung zur Untersuchung der thermischen Eigenschaften des Untergrunds durchführen. Mit 205 Metern ist die Bohrung aktuell die tiefste Erdwärmebohrung in Sachsen. Beengte Platzverhältnisse im Hinterhof erfordern hier diese ungewöhnlichen Bohrtiefen. Im Sommer 2014 wurden die verbleibenden 8 Bohrungen abgeteuft und an die Heizzentrale angebunden. Eine weitere Besonderheit bilden hier die verwendeten Erdwärmesonden mit erzwungener Turbulenz, welche im späteren Betrieb den Energiebedarf für die Soleumwälzpumpen reduzieren.

                Adresse:
                Kornhaus
                Korngasse 14
                09599 Freiberg
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