Standortanalyse und Untergrundbewertung

- Geologische Karte
Nach der Wärmebedarfsermittlung und der Auswahl einer geeigneten Wärmepumpe, werden nun durch uns die geologisch-geothermischen Bedigungen am Standort bewertet. Dies ist für den optimalen Betrieb einer Erdwärme-Anlage unerlässlich.
Die beiden für die Erdwärme bestimmenden Prozesse sind die Konduktion (Wärmeleitung des Untergrundes) und die Konvektion (Grundwasserfluss). Diese hängen von den Eigenschaften der am Standort angetroffenen Böden und Gesteine ab. Da die geologischen Verhältnisse und die Grundwasserstände von Ort zu Ort stark schwanken, ist deren Kenntnis eine wichtige Voraussetzung für die Planung der Anlage.
In den Archiven der geologischen Dienste, in Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Bibliotheken werden eine Vielzahl solcher geologischen Informationen als Akten, Berichte und Karten von vergangenen Arbeiten aufbewahrt, aus welchen wir dann Rückschlüsse auf die Verhältnisse vor Ort ziehen.
typische Entzugsleistungen nach VDI 4640
| trockener Sand: | 25-20 W/m bei Sonden bzw. 10-8 W/m² bei Kollektoren |
| nasser Sand: | 80-65 W/m bei Sonden bzw. 40-32 W/m² bei Kollektoren |
| Ton, feucht: | 60-40 W/m bei Sonden |
| Basalt: | 65-55 W/m bei Sonden |
| Gneis, Granit: | 85-70 W/m bei Sonden |
Nach der Bestimmung der geologischen Schichtenfolge wird diese unter geothermischen Gesichtspunkten bewertet. So können wir die mögliche geothermische Entzugsleistung am Standort ermitteln.
Auf der Basis des Wärmebedarfs und des geothermischen Potenzials bestimmen unsere Experten exakt die erforderliche Bohrtiefe und die Anzahl der benötigten Sonden.
Wie man sieht, hat die genaue Kenntnis des Untergrundes einen erheblichen Einfluss auf die tatsächlich erforderliche Bohrtiefe. Dies wirkt sich auf die Investitionskosten sowie auf die Betriebs- und Planungssicherheit aus.
