
St. Josef Stift Sendenhorst
Die Wärmewende wird nicht auf der grünen Wiese entschieden. Sie muss dort funktionieren, wo Gebäude genutzt werden, Prozesse weiterlaufen und hohe Anforderungen an Versorgungssicherheit bestehen.
Ein Beispiel dafür ist das St. Josef Stift Sendenhorst. Im Rahmen der schrittweisen energetischen Sanierung und des Neubaus eines Rehazentrums entstand die geothermische Grundlage für eine nachhaltige Wärme und Kälteversorgung.
Dafür wurden 165 Erdwärmesonden mit einer Tiefe von jeweils 150 Metern geplant. Insgesamt 24.750 Bohrmeter für eine Heiz- und Kühlleistung von jeweils 800 kW.
Besonders anspruchsvoll waren dabei die Rahmenbedingungen: Der laufende Klinikbetrieb musste jederzeit berücksichtigt werden. Gleichzeitig stellte der hohe Grundwasserstand hohe Anforderungen an Planung, Testarbeiten und Bauabläufe.
Wir als geoENERGIE Konzept GmbH wirkten bei diesem zukunftsweisenden Bauvorhaben mit und übernahmen die geothermische Fachplanung.
Von den Pilotbohrungen und Testarbeiten über die Auslegung des Sondenfeldes bis hin zur Modellierung des Untergrundes.
Das Ziel war ein System, das nicht nur technisch funktioniert, sondern langfristig stabil und effizient betrieben werden kann.
Für uns zeigt das Projekt, worauf es bei der Wärmewende zunehmend ankommt:
Nicht allein auf Technologie. Sondern auf das Zusammenspiel aus Planung, Testen, Überwachen und Umsetzung unter realen Bedingungen.
Quelle Foto: ©Jana Sobolewski/St. Josef Stift Sendenhorst